Ferdinand Habsburg

HABSBURG ZEIGT IN MISANO EINMAL MEHR SEIN POTENZIAL

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DTM-Rookie Ferdinand von Habsburg (AUT) beendete sein Misano-Rennwochenende als schnellster der vier R-Motorsport-Piloten und somit als bestplatzierter Aston Martin.

Das Wochenende begann nicht gut für den # 62 Aston Martin Vantage DTM-Wagen, da ein Getriebeproblem den jungen Österreicher daran hinderte, das erste Training zu fahren. Habsburg, der noch nie zuvor in Misano ein DTM-Auto gefahren war, starte somit erst im zweiten freien Training, und lag dann in seiner Rundenzeit nur eine halbe Sekunde hinter seinem Teamkollegen und ehemaligen DTM-Champion Paul Di Resta (GBR).

Am Samstag kämpften alle Aston Martin DTM-Autos um Pace und Habsburg reihte sich auf Position 16 in die Startaufstellung ein. Im Rennen traf R-Motorsport die mutige Entscheidung, ihn schon in der ersten Runde an die Box zu holen. Das brachte Habsburg zwar nach vorne, bedeutete aber auch, dass er mit seinen neuen Hankooks bei hohen Temperaturen das ganze Rennen über durchhalten musste. Obwohl er im Umgang mit seinen Reifen fantastische Arbeit leistete, wurden diese schlussendlich doch ein Opfer der Hitze. Nachdem er einmal mehr gezeigt hatte, für eine Platzierung in den Punkterängen gut zu sein, überquerte er als Vierzehnter die Ziellinie.

Der Sonntag war dann der Tag, an dem Ferdinand Habsburg wirklich glänzte. Nach dem Start von Position 18 setzte sein Team eine weitere gute Strategie um und so führte er sogar zeitweise im 60-minütigen Rennen. Habsburg pushte den Aston Martin Vantage DTM- Wagen maximal und fuhr schneller als seine Teamkollegen. Trotz des Kampfes, die schnelleren BMWs und Audis in Schach zu halten, beeindruckte er mit seinem Tempo und seinem Fahrstil, mit dem er Top-Fahrer herausforderte und beendete das Rennen schließlich auf dem 12. Platz.

„Wir hatten an diesem Wochenende vielleicht nicht die Pace der BMWs und Audis, aber es ist unser erstes Jahr mit dem Aston Martin Vantage DTM-Auto, wir müssen also bereit sein, ständig aufzuholen. Alles, was ich tun kann, ist so hart wie möglich zu pushen und mich an meinen Teamkollegen zu orientieren. Nach einem schwierigen Start in das Wochenende bin ich froh, im zweiten Rennen der bestplatzierte R-Motorsport-Fahrer zu sein.“

„Ich fühle mich echt gut und lerne gerne, wie ich das Beste aus unserem DTM-Auto herausholen kann. Es macht so viel Spaß, den Wagen zu fahren, aber es ist nicht immer leicht ihn zu meistern. R-Motorsport macht jedenfalls einen fantastischen Job und ich weiß, dass wir in der Meisterschaft bald wirklich mithalten werden können!“

Der nächste Lauf der DTM-Meisterschaft findet vom 29. bis 30. Juni auf dem Norisring statt.

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