Ferdinand Habsburg

Habsburg bestimmt das Tempo der Aston Martins auf dem Nürburgring

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Ferdinand Habsburg (AUT) konnte im vorletzten Rennen der DTM-Saison 2019 einmal mehr auf sich aufmerksam machen. Nachdem er sich am Samstag nur knapp außerhalb der Punkte platzierte, bestimmte er im Qualifying am Sonntagvormittag das Tempo der Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeuge von R-Motorsport.

Die achte Runde der Meisterschaft fand auf dem Nürburgring bei strahlender Septembersonne vor zehntausenden Zuschauern statt. Und obwohl der junge Österreicher im ersten Rennen eine Strafe von fünf Startplätzen hinnehmen musste, war er motiviert und guter Stimmung.

„Ehrlich gesagt, ich war noch nie ein großer Fan dieser Strecke, aber der Nürburgring hat eine so großartige Atmosphäre, dass man von der Stimmung einfach mitgerissen wird“, sagte der von Greenstorm gesponserte Fahrer. „Bei Sonnenschein und mit all den Fans im Fahrerlager fühlte ich mich gut, als ich in das erste Qualifying ging.“

Habsburg und sein Team entschieden sie sich dafür, im Qualifying nicht mitzufahren. Denn die Rückreihung von fünf Startplätzen, die er am Lausitzring ausgefasst hatte, ließen es sinnvoller erscheinen, die Reifen für das Rennen zu schonen. Der Plan ging auf, denn nachdem er vom Ende der Startaufstellung gestartet war, kämpfte er sich bis auf den zwölften Rang vor und erreichte das zweitbeste Ergebnis der Aston Martin Vantage DTM-Autos, nur knapp hinter Teamkollege Dani Juncadella.

„Obwohl ich denke, dass wir den Rückstand gegenüber den Audis und BMWs immer mehr aufholen, müssen wir doch zugeben, im Moment hauptsächlich gegen uns selbst anzutreten“, fuhr er fort. „Ich habe drei sehr schnelle und erfahrene Teamkollegen, an denen ich mich messe und ich freue mich, dass ich mit ihnen gut mithalten kann.“

Tatsächlich hat Habsburg am Sonntagvormittag in seinem ersten DTM-Qualifying auf dem Nürburgring aber nicht nur mit seinen Teamkollegen mitgehalten. Er gab unter den Aston Martins das Tempo vor und qualifizierte sich auf Platz fünfzehn. Während des Rennens führte er das R-Motorsport-Team an und setze die vor ihm liegenden BMWs unter Druck. Nachdem er den größten Teil des Rennens als Dreizehnter gefahren war, verlor er in den letzten Runden leider Plätze an seine Teamkollegen und überquerte die Ziellinie in seiner Qualifikationsposition.

„Dieses Rennen hat echt Spaß gemacht!“, sagte er, als er aus dem Auto stieg. „Obwohl es schwierig war, habe ich es wirklich genossen, den BMWs auf den Fersen zu sein. Es ist schade, dass Jake [Dennis] in der letzten Runde an mir vorbeikam, aber Punkte wären sich nicht ausgegangen und so lohnte es sich nicht, durch den Versuch zurückzuüberholen eventuell einen Schaden am Auto zu riskieren.

„Wenn wir diesen Schwung auch noch in das letzte Rennwochenende mitnehmen können, sind wir seit Beginn der Rennsaison einen weiten Weg gegangen. Man ist ständig mitten im Prozess sich weiterzuentwickeln und sich zu verbessern, daher ist es oft schwer zu beurteilen, wie weit man tatsächlich gekommen ist, aber eines kann man jedenfalls jetzt schon sagen: Das Team kann wirklich stolz darauf sein, wie sehr wir durch pure Entschlossenheit aufgeholt haben! „

„Ich möchte Audi und Rene Rast herzlich zum Gewinn der Meisterschaft gratulieren“, schloss der von AVL Racing unterstützte Fahrer. „Sie haben mit Sicherheit die Messlatte in dieser Saison hoch gelegt.“

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1 Kommentar zu „Habsburg bestimmt das Tempo der Aston Martins auf dem Nürburgring“

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