Ferdinand Habsburg

HABSBURG BEENDET BEIDE ASSEN-RENNEN NUR KNAPP AUSSERHALB DER PUNKTE

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Ferdinand Habsburg (AUT) beendete die beiden DTM-Rennen in Assen an diesem Wochenende (20./21. Juli) nur knapp außerhalb der Punkteränge

Es war das erste Mal, dass die DTM-Serie die „Cathedral of Speed“, wie der Rennkurs in den Niederlanden auch genannt wird, besuchte. Für Rookie Habsburg in seinem #62 Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport bedeutete dies, gegenüber den Meisterschaftsfavoriten weniger Nachteile als üblich zu haben. Das zeigte sich auch gleich in der Eröffnungssession, in der er die zwölftschnellste Runde drehte. 

Im Qualifying konnte der Aston Martin Vantage DTM jedoch nicht mit dem Tempo seiner Rivalen mithalten und so fanden sich alle vier R-Motorsport-Fahrer im Q 1 am unteren Ende der Tabelle. Habsburg und seine Teamkollegen zeigten sich daher über den Niederschlag im ersten Rennen erfreut, der bis zu einem gewissen Grad als Ausgleich gegenüber den Konkurrenten wirkte, die im Trockenen mehr Power hatten. 

Trotz der harten Bedingungen fuhr Habsburg gut und arbeitete sich vom 17 Platz durch das Feld. Eine Runde vor Schluss hatte sich der junge Österreicher auf Position 12 vorgekämpft und war der führende Aston Martin, ehe Teamkollege Jake Dennis dann in den letzten Sekunden doch noch an ihm vorbeikam. 

„Der Regen war echt heftig, aber ich mag nasse Bedingungen, weil sie die Autos zumindest ein bisschen ausgleichen. Es geht dann mehr um Fahrtalent“, kommentierte der Greenstorm-gesponserte Rennfahrer. „Es hat Spaß gemacht, mit Jake (Dennis) zu kämpfen und ihn zu überholen, aber am Ende war er schneller als ich. Schade eigentlich, es wäre schön gewesen wäre, der schnellste Aston Martin zu sein, aber es ist auch in Ordnung, knapp hinter Jake Zweitschnellster zu sein und insgesamt Platz 13 zu belegen.“

Am nächsten Morgen schien die Sonne und die 18 DTM-Fahrzeuge machten sich auf den Weg zum zweiten Qualifying. Da die vier Aston Martins wieder mit der Geschwindigkeit zu kämpfen hatten, waren eine kluge Rennstrategie und ein sauberes Rennen an diesem Sonntag unverzichtbar. 

Nach der Entscheidung für eine One-Stop-Strategie fuhr Habsburg im ersten Stint eher schonend, nachdem er dann neuen Reifen aufgezogen bekommen hatte, ging er in die Offensive und pushte bis zur Ziellinie, die er als Zwölfter überquerte. 

„Im Nachhinein bin ich vielleicht im ersten Stint des zweiten Rennens zu konservativ gefahren, aber ich bin immer noch in einem ständigen Lernprozess, was Auto und Reifen betrifft“, fuhr er fort. „Es ist kein Geheimnis, dass wir mit dem Tempo zu kämpfen haben, aber es ist unser erste Jahr und es hat daher keinen Zweck, uns zu beschweren. Wir müssen einfach nur hart arbeiten, um uns weiter zu entwickeln – und ich weiß, dass unsere Zeit kommen wird.“

Für seinen nächsten Ausflug mit R-Motorsport wechselt Habsburg das Fahrzeug, denn das Team bricht nach Belgien, wo am kommenden Wochenende das 24-Stunden-Rennen von Spa stattfindet. Nach einem erfolgreichen Test Anfang des Monats wollen Habsburg und seine Teamkollegen Hugo de Sadeleer, Aaro Vainio und Ricky Collard im Aston Martin Vantage GT3 in der silbernen Pokalklasse reüssieren. 

„Obwohl beide Rennwagen auf dem Aston Martin Vantage basieren, sind sie sehr unterschiedlich zu fahren“, schloss er. „Während der DTM-Wagen ein Vollblut-Rennwagen ist, der für kurze Sprintrennen gebaut wurde, ist der GT3 auf Langstrecken ausgerichtet und hat daher einiges an elektronischer Unterstützung, wie ABS und Traktionskontrolle. Dies erfordert zusammen mit der Natur des 24-Stunden-Rennens einen ganz anderen Fahrstil.“ 

„Ich habe gute Erinnerungen an das 24-Stunden-Rennen von Spa, als ich dort das F3-Europarennen der FIA gewann. Hoffen wir, dass ich an diesem Wochenende wieder auf dem Podium stehen kann.“

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